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1962 begann sich das Erfolgskarussell erst richtig zu drehen. Die goldene Clubplakette wurde an Otto Walz verliehen, der mit einer 500-ccm-Maico Deutscher Meister im Moto-Cross wurde. Otto Walz und Erwin Schmider erhielten später das ADAC Sportabzeichen mit Brillanten. Fritz Betzlbacher errang den Titel in der 250er-Klasse. Walz und Betzlbacher konnten diese Titel sechs bzw. sieben Mal verteidigen. 1963 startete das 1. Internationale Herrenberger Automobilturnier. Die MSC Teams nahmen an zahlreichen Turnieren im In- und Ausland erfolgreich teil. An der Spitze lagen hierbei Rolf Renz, Franz Schindler, Horst Ille, Günther Zipperer und Günter Irmscher. Letzterer errang zudem den Deutschen Meistertitel im Rallyesport. Der Verein zählte acht Moto-Cross-Lizenzfahrer und fünf Ausweisfahrer im Automobilsport. Als „Moto-Cross der Superlative“ wurde das erste Rennen dieser Art beim MSC in der Fachpresse gewürdigt und fand auch internationale Anerkennung. Es waren über 3000 Zuschauer an der Strecke „Alter Rain – Kapf“ anwesend.

Erwin Schmider
Erwin Schmider

1964 bekam Erwin Schmider die erste Leistungsplakette mit Goldkranz für seine erneute Deutsche Meisterschaft im Geländesport. Gold erhielten Christoph Specht als Deutscher Meister im Moto-Cross bis 500 ccm, Otto Walz für seinen Doppelsieg bei den Württ. Meisterschaften, die Juniorenmeister Erwin Braitmaier und Werner Walz sowie George Hauger für die zweimalige Deutsche Vizemeisterschaft.

1965 wurde Günter Irmscher Deutscher Meister mit einem getunten „Prinz“ in der Klasse bis 1000 ccm. Zu den Erfolgsfahrern zählte auch Günter Eckenbach als Deutscher Juniorenmeister im Moto-Cross.

1966 verbuchte Günter Irmscher mit seinem NSU Prinz TT seinen größten Er-folg als Gesamtsieger bei der Tour d’Europe. Viele weitere Aktive des MSC hatten sich an 26 Autoturnieren und 28 Stern- und Zielfahrten beteiligt. Damit hatte man die höchste Teilnehmerzahl im ADAC Gau aufzuweisen. Man agierte aber auch im sozialen Bereich mit Veranstaltungen zugunsten der „Lebenshilfe“ und der „Aktion Sorgenkind“.

1967/1969 wurde Eugen Schanz Württ. Meister im Kart-Sport, Erwin Schmider 1968 zum 11. Mal Deutscher Meister im Geländesport, Christoph Specht „Vize“ und Albert Jost Bundesturniersieger bei der AvD-Gymkhana. Das ADAC Sportabzeichen in Silber gab es 1969 für Helmut Broß (Formel V), Hans Maisch (Moto-Cross), Rolf Kern (Automobilturnier) und Werner Kohler. Günter Fischer wurde Deutscher Vizemeister im Motorrad-Straßenrennen.

10. Herrenberger Automobil-Turnier 1974

1973/1974 hatte man die Freude, auch eine Damenequipe vorstellen zu können, die sich mit beachtlichen Erfolgen z.B. im Turniersport einsetzte.

1976 durfte Erwin Schmider für seine außergewöhnlichen Leistungen im Geländesport das Silberne Lorbeerblatt als höchste Auszeichnung des Deutschen Sports entgegennehmen. Der junge Nachwuchsfahrer Bernd Betzlbacher wurde im ersten Jahr als Lizenzfahrer Elfter bei der Deutschen Moto-Cross-Meisterschaft bis 125 ccm. Erstmals taucht der Name Roland Asch in den Siegerlisten auf.

1977 hatte es Seriensieger Erwin Schmider auf insgesamt 50 Meistertitel auf nationaler und internationaler Ebene gebracht. Unter dem Vorsitzenden Fritz Fischer stieg das erste Waldfest auf dem Alten Rain.

1978 startete man unter dem kommissarischen Vorsitzenden Volker Steimle die Herrenberger Autotage.

1979 begann die Ära des Vorsitzenden Walter Kopp. Man vermeldete einen Er-folg für Erwin Schmider im Geländesport, wo er Europa-Vizemeister der 500 ccm Klasse wurde. Hans Maisch belegte im Moto-Cross der Lizenzfahrer in der 250er Klasse einen zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Frank Zeller stieg in die Lizenzklasse auf, Klaus Walz wurde bei der Deutschen Trial Meisterschaft Vierter.

Auch im Auto-Rennsport hervorragend vertreten

1980 wartete man mit dem 1. Herrenberger Jugend-Trial auf, von denen insge-samt 14 Veranstaltungen mit großem Erfolg durchgeführt wurden. Die Mannschaft des MSC gewann im österreichischen Steyr bei der Zielfahrt den Pokal des Bundeskanzlers Kreisky. Für den erfolgreichsten Motorsportler des Clubs, Erwin Schmider, erfolgten noch Sonderehrungen durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und der Ehrenbürgerschaft seiner Heimatstadt Wolfach. Im Autorennsport konnte sich Helmut Broß mit einem dritten Platz bei der Deutschen Formel 3 und mit dem siebten Platz bei der Europameisterschaft der Formel Super-V auszeichnen. Ferner belegte Roland Asch bei dem Deutschen Automobil-Bergmeister-Pokalrennen für Tourenwagen den zweiten Platz. Den fast schon obligatorischen Deutschen Meistertitel im Moto-Cross gab es für Bernd Betzlbacher, wobei Hans Maisch und Frank Zeller ebenfalls vordere Plätze belegten.

1981 wurde eine Zielfahrt zugunsten der Stiftskirchenrenovierung veranstaltet und 2.500 DM eingefahren. Die 1. „Gäubote“-Leserfahrt in den Schönbuch wurde gestartet und erwies sich als flotter Renner. Roland Asch wurde auf Ford Escort 2 Liter RS im zweiten Jahr seiner rennsportlichen Laufbahn Deutscher Meister beim Bergmeister-Pokal, nachdem er in 14 Rennen 13 Mal als Sieger ins Ziel kam. Er gewann gleichzeitig die Meisterschaft im Autoslalom der Region Südwest mit drei ersten Plätzen. Erich Obermeyer, erstmals mit nationaler Lizenz für den MSC startend, konnte sich im Autorennsport bei fünf Rennen dreimal platzieren.

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